Psychosozialer Wohnverbund

Psychosozialer Wohnverbund

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Der psychosoziale Wohnverbund basiert auf drei Wohnkonzepten mit unterschiedlich intensiver Betreuung, die eng miteinander vernetzt sind:

  1. Die intensiv betreute Übergangseinrichtung nimmt Menschen nach ihrer Entlassung aus der psychiatrischen Klinik auf. Sie sollen sich psychisch so weit stabilisieren und selbstständig werden, dass sie anschließend in eine

  2. Übergangseinrichtung oder eine

  3. sozialtherapeutische Wohngemeinschaft wechseln können.

Die Verweildauer für das erste und zweite Wohnkonzept ist auf jeweils 18 Monate begrenzt.

Wir nehmen Rücksicht auf die Lebensrealitäten und -erfahrungen unserer Klientinnen und Klienten, so verschieden sie auch sein mögen. Sie sollen sich wohl und angenommen fühlen. Ein positives, stressarmes Milieu mit klaren und überschaubaren Strukturen ist uns deshalb sehr wichtig.

Der psychosoziale Wohnverbund bietet viele Vorteile:
  • Unabhängig davon, wie schwer jemand psychisch belastet ist, in welcher Betreuungseinheit er/sie gerade lebt, muss niemand den Wohnort wechseln oder sich mit ständig wechselnden Betreuungspersonen auseinander setzen.
  • Freizeitangebote und andere einrichtungsübergreifende Maßnahmen stehen allen zur Wahl.
  • Alle Beteiligten – Bewohnerinnen, Bewohner, Fachteam –  kennen sich; das stellt die Versorgung im Krisenfall rund um die Uhr sicher und erleichtert sie.


Das Ziel: psychosoziale Selbstständigkeit Ziel


Damit Klientinnen und Klienten wieder ins Leben zurückfinden und ihren Alltag – so gut es geht – eigenständig bewältigen können, fördern wir sie gezielt in allen Stufen der Betreuung.
In der Regel verringert sich dann der Betreuungsumfang: Viele wechseln in eine weniger betreute Wohnform wie eine Langzeiteinrichtung oder im Einzelfall in betreutes Einzelwohnen. Menschen, die sich uns anvertraut haben, möchten wir dazu befähigen,
  • eine sinnvolle Tagesstruktur aufzubauen und zu erhalten.
  • ihre psychische Erkrankung und damit verbundene Einschränkungen anzunehmen.
  • eigenverantwortlich mit Medikamenten umzugehen, das heißt z. B., sie – wie vorgegeben – einzunehmen.
  • Krisen frühzeitig zu erkennen.